Die Wahrnehmung des Beckenbodens ist für
Frauen und Männer gleichermaßen bedeutsam. Idealerweise beginnt Beckenbodentraining
präventiv, also bevor erste Beschwerden auftreten.
Dennoch leiden viele Menschen unter einer Beckenbodenschwäche und damit verbundenen Problemen wie
Rückenschmerzen, Inkontinenz, Organsenkungen, sexuellen Funktionsstörungen, Erektionsstörungen oder Verstopfung.
Im
Personal Training erhalten Sie einen verständlichen Einblick in den Aufbau und die Funktion Ihres Beckenbodens. Sie erfahren, wie dieser Muskelverbund mit Organen, Atmung und anderen Körperregionen zusammenwirkt. Zudem bekommen Sie alltagsnahe Tipps, die Ihnen helfen, die erlernten Übungen mühelos in Ihren Alltag zu integrieren.
Gezieltes Training hält den Beckenboden
elastisch, kräftig und reaktionsfähig – und fördert damit Lebensqualität, Wohlbefinden, Zuversicht und ein positives Körpergefühl.
Ein gut trainierter Beckenboden trägt wesentlich zu
Kontinenz, Haltung, Figur, Sexualität und Körperbewusstsein bei – und wirkt sich damit sowohl auf das innere als auch auf das äußere Erscheinungsbild aus.
Ein effektives Beckenbodentraining umfasst:
Wahrnehmung – Kräftigung – Entspannung – Bewegung – Balance
In einem Erstgespräch klären wir gemeinsam, was Ihr Beckenboden und Ihr Körper aktuell benötigen.
Besonders empfehlenswert vor Operationen und besonderen Lebensphasen
Beckenbodentraining sollte idealerweise
vor folgenden Eingriffen oder Situationen stattfinden:
- Prostataentfernung oder -ausschälung
- Gebärmutterentfernung
- Operationen bei Organsenkungen (z. B. Vaginalplastik, Netz)
- Inkontinenzoperationen (z. B. TVT-Band)
- Schwangerschaft und Geburt
Eine gut geschulte Wahrnehmung erleichtert die Aktivierung des Beckenbodens, verbessert die Durchblutung und unterstützt dadurch
Wundheilung und Rückbildung.
Und das Wichtigste:
Für Beckenbodentraining ist es
nie zu spät.
Sobald Beschwerden auftreten, ist der richtige Zeitpunkt, aktiv zu werden.